Vor kurzer Zeit wurde mir Al Gores umstrittener Propagandafilm An Inconvenient Truth aufgezwungen. Zwar ist es recht einfach zu durchschauen, welche Botschaft "Mr. Al Gore" dem Zuschauer vermitteln will und wie er dies anstellt, aber je länger der Film dauerte desto häufiger schlug ich mit der flaschen Hand an die Stirn und echauffierte mich gedanklich und auch beizeiten verbal, wie ein Mensch ihm dies bitte abkaufen (sogar im Wortsinne, doch dazu später mehr) kann.
Im folgenden möchte ich ein paar der Aussagen Gores auseinanderpflücken, tiefer analysieren und bei diversen die goresche Heuchlerei bloßstellen.
Vorweg sei gesagt, dass ich keinesfalls an dem Vorgang der globalen Erwärmung zweifle, dieser ist tatsächlich mit Fakten belegt, aber die Art und Weise, auf die Al Gore sie interpretiert, begründet und kommentiert ist mitunter an den Haaren herbeigezogen, um nicht zu sagen: falsch.
Gore behauptet, es sei unsere Aufgabe (gen Ende insbesondere die Aufgabe der Jugend), "unsere Erde" zu erhalten. Dies impliziert nun bereits den Besitzanspruch des Menschen an der Erde. Ihm geht es nicht darum, den Planeten zu erhalten sondern den Menschen. Dies kann man ihm ja nicht übel nehmen, ist es schließlich der natürliche Trieb nach Überleben, aber dann sollte er sich eben differenzierter Ausdrücken. Die Folgen, die durch diverse Erwärmungsprozesse entstehen sind eine Bedrohung für den Menschen wie er jetzt lebt - überall auf der Welt. Ob nun ganze Mohrenstämme verdursten, astasiatische Reisbauern überflutet werden oder die im Inland liegenden Städte von Flüchtlingswellen aus den Küstenregionen leiden. Ein im Film genannter Fakt weist auf das eigentliche Problem hin, aber Gore lässt ihn unkommentiert und impliziert auch nicht den daraus begründbaren Misanthropismus: Die Bevölkerung unserer Erde wuchs in den letzten 60 Jahren tatsächlich immens an. Über kurz oder lang wird dies eventuell zu einer Revolution von Unten führen, denn die reichen Industrienationen haben eher das Problem zu geringer Geburtenraten, während in den Slums der Vorstädte afrikanischer und südamerikanischer Megastädte ein Kind nach dem anderen das Geschenk des Lebens hält. Überbevölkerung wird ja auch gerne als eines der großen Probleme unserer Zeit genannt, dennoch eilen etliche Ehrenamtliche aus dem Okzident nach Afrika um den Menschen zu helfen. Hier gilt es sorgsam abzuwägen, was denn nun die christlichere Lösung ist: bei den Geburten helfen und die Kinder einem Leben voller Hungersnot, Bürgerkrieg und Vergewaltigung zu überlassen und dabei die Weltbevölkerung weiter bestärken oder die Menschen dort sich selbst zu überlassen, ob sie nun verhungern oder nicht, eventuell sogar durch Massenabtreibungen eingreifen um eine weitere Expansion der Bevölkerung zu verhindern.
Oder wir alle machen weiter wie gehabt, die Erde wird dadurch nicht untergehen. Wohl aber die Menschheit, wie wir sie kennen. Doch was ist schon die vergleichsweise unwichtige, da kurze, Menschheitsgeschichte gegen die Urkraft der Erde, die sich schon immer erhielt, sich nur, und damit alles Leben auf ihr, stetig veränderte?
Al Gore beschreibt auch ausführlich (und populistisch) den Treibhauseffekt. Auch dieser ist nicht zu verleugnen, aber die Rolle die Gore ihm zuschreibt ist zu groß und er vertauscht Ursache und Wirkung, wenn er die durchschnittliche Erdtemperatur und den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ins Verhältnis stellt. Denn er behauptet, die Erwärmung folge dem erhöhten Treibhausgasgehalt der Atmosphäre. Dies ist aber andersrum. Die Erwärmung der Erde folgt in erster Linie einer erhöhten Sonnenfleckenaktivität, über einen gewissen Zeitraum erwähnen sich dann die Ozeane (als Hauptverantwortliche der CO2-Produktion unseres Globus) und stoßen mehr CO2 aus, da allerlei Tiere darin durch die Wärme einen erhöhten Stoffwechsel haben, was also zu einem zu der Temperatur um einige Jahre zeitversetzen Anstieg des CO2-Gehaltes der Atmosphäre führt. Der Treibhauseffekt unterstütz dann Erwärmungsprozess, lässt aber auch nach, wenn die Sonnenfleckenaktivität sich reduziert. Das die Sonnenfleckenaktivität Ursache der Erwärmung ist, bestätigt uns nicht nur unser Blauer Planet, sondern auch manche Monde diverser anderer Planeten unseres Sonnensystems, deren Polkappen (wenn sie denn welche habe) schmelzen.
Gore empfiehlt zwar nicht direkt, impliziert aber, die Lösung sei, den von uns Menschen verursachten CO2-Ausstoß zu senken. 2,6%, das ist der Prozentsatz an durch den Menschen und seine Aktivitäten hervorgebrachten Kohlendioxids der Atmosphäre. Gore gibt einige Vorschläge, wie dieser auf 0,9% gesenkt werden kann, um so die globale Erwärmung aufzuhalten, gar zu revidieren. Man muss diesem Gedankengang mal genauer folgen:
-> CO2 in der Atmosphäre hält das Sonnenlicht auf der Erde und verursacht die globale Erwärmung.
-> Der Mensch deckt dabei 2,6% des CO2 ab.
-> Wenn wir nur für 0,9% verantwortlich wären, geht die Erwärmung zurück.
Lieber Herr Gore, haben sie schon einmal von dem Phänomen Photosynthese gehört? Es heißt, dieser Vorgang ermögliche erst das Leben auf Erden. Pflanzen können unter Lichternergie Kohlendioxid in Kohlenstoff umwandeln, den sie dann als Baustein für ihren eigenen Körper benutzen (sprich: zum wachsen), dabei entsteht als "Abfallprodukt" Sauerstoff (O2), den Lebewesen wie Tiere und auch wir, wir Menschen, zum atmen benutzen.
Und Sie behaupten jetzt tatsächlich, wenn wir weniger CO2 ausstoßen, nimmt der Gehalt in der Atmosphäre rapide ab und die bereits in ihren Anfängen stehenden Erwärmungsfolgen bleiben aus? Und was geschieht mit dem ganzen Gas, das bereits in der Atmosphäre bereits en masse vorhanden ist, verschwindet das einfach? Nein, es bleibt. Und es bleibt auch zuviel. Und es wird sogar mehr, nur eben nicht so schnell wie bisher. Bei allem nötigen Respekt, Herr Gore, entweder sind Sie einfach nur dumm oder Politik... oh! Sind Sie ja. Und deswegen schaffen sie es, etliche selbstbetitelte "Umweltschützer" zu motivieren, mehr Fahrrad statt Auto zu fahren. Toll!
Nun, hören wir auf mit dieser Polemik und weisen mal darauf hin, was "unserer Erde" tatsächlich helfen würde, die Erwärmungsprozesse zu reduzieren: Aufforstung. Verstehen Sie (und entschuldigen hoffentlich, dass ich schon wieder polemisch werde) diese simple und effiziente Logik, Herr Gore?
-> Der Treibhauseffekt unterstützt die Erwärmunsprozesse.
-> Bäume (Pflanzen generell) bauen CO2 aus der Atmosphäre ab und machen (für uns atembaren, ganz toll!) Sauerstoff daraus.
-> Bäume en masse, um nicht zu sagen: gigantische Waldareale, würden das CO2 rapide aus der Atmospähre ziehen und wir Menschen könnten weiter leben und produzieren wie bisher.
Nun, ich stelle mir die Frage:
WARUM ist Al Gore nicht in der Lage, diesen simplen Sachverhalt nachzuvollziehen, bzw. eigentlich tut er das wahrscheinlich.
Also eine andere Frage:
WARUM propagiert Al Gore eine ineffiziente Scheinlösung und WER PROFITIERT von seinen Vorschlägen?
Zu allererst ist da natürlich Al Gore selbst, der für seine Vorträge massiv Knete scheffelt (und dabei mit Flugzeug und Auto um die Welt reist, also ordentlich CO2 in die Atmosphäre schleudert - nun, da heiligt der Zweck bestimmt die Mittel, oder?).
Dann sind da natürlich Staaten und Staatengemeinschaften, die aus der inzwischen bestehenden CO2-Steuer Profit schlagen. Auch das ein interessantes Phänomen, das vom letzten großen Coup der Weltwirtschaft zeugt. Nachdem wir bereits für Essen und Trinken zahlen, zahlen wir nun finalement auch für's atmen. Nicht direkt, dass ließe sich nicht durchsetzen, aber indirekt, in dem Firmen dafür zahlen, dass sie CO2 produzieren. Dadurch werden die Produkte teurer und im Endeffekt zahlt jeder Bürger.
Die Wirtschaft profitiert dafür auf anderer Ebene, denn in der goreschen Lösung ist es nicht notwendig, Wälder zu erneuern. Stattdessen können wir weiter holzen, roden, brennen wie es uns beliebt, Papier bis zum geht-nicht-mehr verschwenden und auf Urwaldboden ein Jahr lang Soja anbauen bevor der Boden unfruchtbar wird. Ganz anders wäre es, wenn weitflächig wieder aufgeforstet werden würde, dann müsste diverse Firmen einpacken, je nach Lebensweise bedeutet dies aber auch einen unterschiedlich ausgeprägten Luxusverlust.
Wenden wir uns nun abschließend drei interessanten Punkten zu, die ich während des Konsums des Films feststellte. Sie alle haben einen gewissen Humor der in den Sarkasmus abdriftet inne, weisen daraufhin, dass Gore ein Heuchler ist oder sind einfach nur spitzfindig.
Der Film zeigt am historischen Beispiel der Verbindung von Tabakrauchen und Lungenkrebs, dass es dauert, bis die breite Masse an wissenschaftliche Erkentnisse glaubt und rechtfertigt so Gores Meinung zur globalen Erwärmung. Darum geht es hier aber nicht.
Diese Passage zeigt einen Schicksalsschlag in Al Gores Leben: Den Tod seiner Schwester an Lungenkrebs, die rauchte seit sie ein Teenager war (ja, hier soll auf billigste weise das Mitleid des Zuschauers erregt werden). Gores Vater, ein Tabakbauer, begann daraufhin die Tabakplantagen (CO2-Verarbeiter) abzuschlagen und sattelte um auf Rinderzucht (Methanproduzenten). Was ist denn nun schlimmer? Die paar Raucher, die an Lungenkrebs sterben oder die von Gore heraufbeschworenen katastrophalen Folgen der globalen Erwärmung?
Während Al Gore dem Publikum erklärt, wie sich der Anteil von durch den Menschen produzierten CO2 von 2,6% auf 0,9% reduzieren lässt, ist er unglaublich begeistert und sagt abschließen, wir könnten, wen wir wollen, sogar noch mehr einsparen und auf 0% kommen.
Von mir aus kann Al Gore als erster damit anfangen und allen anderen Idioten ein Beispiel geben. Immanuel Kant hätte hier wohl kategorisch gehandelt und rigoros aufgehört zu atmen.
Irgendwann in der ersten Hälfte des Filmes zieht Al Gore einen Vergleich, der den Film in Deutschland indizierungswürdig macht:
Es gäbe nur eine Katastrophe in der Weltgeschichte, behauptet er, die mit der globalen Erwärmung verglichen werden können, dann folgt ein Zitat von Sir Winston Churchill. Gore traut sich scheinbar nicht, die globare Erwärmung direkt mit dem Holocaust zu vergleichen, aber er implizert es. Denn das Churchill-Zitat bezieht sich explizit auf das III. Reich und somit den Holocaust. Da die bundesdeutsche Verfassung es aber unter Strafe stellt, den Holocaust zu negieren oder auch nur zu verharmlosen, müsste An Inconvenient Truth auf dem Index landen, dann spätestens seit dem Historikerstreit hat der Holocaust ein Alleinstellungsmerkmal, die größte Katastrophe der ganzen Menschheitsgeschichte zu sein. Jeder Vergleich damit ist also eine Verharmlosung. In Amerika hat Al Gore die Freiheit, diesen Vergleich zu ziehen (auch hier wieder nur um Emotionen zu erzeugen, denn wissenschaftlich ist er zu 0,9%, könnte das aber auf 2,6% aufwerten), in Deutschland müsste entsprechende Passage aber zensiert sein oder eben der ganze Film indiziert werden. Außerdem sollte der Verfassungsschutz Al Gore im Auge behalten, aber der hat ja derzeit genug eigene Probleme.
Zum Tagesgeschehen:
Kanada ist aus dem Kyoto-Abkommen ausgetreten, mit der Begründung USA und Australien sind ja auch nicht drin und China macht nichts für den Umweltschutz. Sofort hacken alle auf Kanada herum - ich lobe mir diesen Ausstieg mit dieser Begründung, den er führt unserer meckernden Gutmenschengesellschaft vor Auge, wie sich die größten Industrienationen um die Erde kümmern. Nun, Kanada hat auch einen Vorteil, da die dortigen Firmen nun doch keine CO2-Steuer zahlen müssen, aber da murrt der Grüne ja auch schon. Nun, ich denke ich habe im Verlauf gut genug erläutert, was ich von solchen Steuern halte. Hoffentlich kommt Kanada auf die Idee, ein paar Wälder aufzubessern (aber eigentlich haben die am wenigsten Probleme mit ihren Wäldern).
Es gilt: Aufforstung ist Umweltschutz im konservativen Wams.
Der eine ist das äußere Licht, der andere das innere Licht. In der Mitte der Menschensohn.
13.12.2011
12.12.2011
Für eine Dame
Tief in deinem Herzen, weiß ich,
Liebst du mich.
Tief in deiner Seele, spür ich,
Stiehlst du mich.
Und mein Herz hast du entrissen,
Schmatzend laut es aufgefressen.
Tief in meinem Herzen, weiß ich,
Lieb' ich dich.
Doch mein Herz ist mir entrissen,
Dein ist's nun. In langen Küssen
Hast du's aus mei'm Mund gesogen.
Nun ist's bei dir aufgehoben,
Unter deiner warmen Brust,
Die da woget unter Lust.
Und mein Herz fehlt mir zum lieben,
Es ist dein, kann dir nur dienen.
Liebst du mich.
Tief in deiner Seele, spür ich,
Stiehlst du mich.
Und mein Herz hast du entrissen,
Schmatzend laut es aufgefressen.
Tief in meinem Herzen, weiß ich,
Lieb' ich dich.
Doch mein Herz ist mir entrissen,
Dein ist's nun. In langen Küssen
Hast du's aus mei'm Mund gesogen.
Nun ist's bei dir aufgehoben,
Unter deiner warmen Brust,
Die da woget unter Lust.
Und mein Herz fehlt mir zum lieben,
Es ist dein, kann dir nur dienen.
06.12.2011
Der Wunsch der Konservativen
Ein Gespenst geht um in Deutschland - das Gespenst des Konservativismus!
In allen Zeitungen des Landes wird diskutiert, gefordert, polemisiert aber nicht gehandelt. Im Internet verbreiten sich diese Diskussionen wie Lauffeuer und werden, je nachdem wo, auf höchsten oder auf niederstem Niveau fortgeführt. Und dabei kristallisiert sich heraus: die deutsche Politik deckt das Spektrum von Linksaußen bis zur Mitte, bricht dann plötzlich in einer tiefen Kluft ab, auf deren anderen Seite nur noch die Rechtsextremisten stehen. Nun, wo ist der Fehler? Genau! Die Demokratie bedarf nicht nur der Vielseitigkeit, sie bedarf der radikalen Vielseitigkeit, Alle Positionen müssen vertreten sein. Doch wie ein Kolumnist der der FAZ dies bereits kürzlich ausführte, haben es die Linken geschafft, den Begriff "rechts" zu pauschalisieren. Der gesunde Unterschied zwischen "rechts" und "rechtsextrem" oder "rechtsradikal" wird vom gemeinen Deutschen nicht mehr gesehen und sagt der überzeugte Konservative er sei rechts oder konservativ (oder rechtskonservativ) wird er sogleich gefragt, ob er ein Nazi (auch hier wird der Unterschied zum Neonazi nicht gemacht) sei.
Doch es gibt sie, die Konservativen. Sie tümmeln sich überall und doch nimmt sich keiner ihrer an, denn es gibt keine Partei für sie. Die Unionsparteien sind in die Mitte abgerückt und haben ihre Ideale verraten und ließen hinter sich die Schlucht, dahinter nur NPD/DVU und REP (die eigentlich irrelevant sind) - also die Extremen. Wo soll er hin, der rechte, der konservative Deutsche?
Konservativ sein, bedeutet im Wortsinne zu erhalten, aber der Konservative will nicht das gegenwärtige Erhalten. Er will etwas altes erneuern um es zu erhalten, oder er will, wie es die Konservative Revolution der 1920er wollte, etwas erschaffen, dass sich zu erhalten lohnt.
Wie die Welt sich verändert muss auch der Konservative seine Einstellungen anpassen. Konservativ heißt nicht, dass man Atommüll im Land lagert (auch wenn dieser dadurch konserviert werden würde), sondern das Land dahingehend zu erhalten, dass es nicht mit Atommüll verseucht wird.
Es heißt, Hellas und Golgatha seien die Säulen Europas. Dies sind Bilder. Ja, Griechenland kann wirtschaftlich untergehen, Griechenland kann gänzlich verschwinden, denn Griecheland ist irrelevant, zumindest das heutige Griechenland, sein Verlust würde höchstens die Vielseitigkeit der Völkergemeinschaft schaden. Aber Hellas, der griechische Geist also, die griechische Philosophie, die Mythologie und die Kunstästhetik, sie leben im Herzen des wahren Europäerst und dürfen nie aussterben. Noch viel größer ist aber das Mysterium von Golgatha! Der christliche Impuls, die Philosophie des Jesu Christ ist höchste Maxime im Handeln des konservativen Europäers; nicht, indem er regelmäßig in die Kirche geht, sondern indem er christlich lebt - ob er nun den Dreieinigen Gott anbetet oder auch nicht. Konservativ sein heißt also, das Gut Europa zu behüten und zu immer neuen Blüten zu bringen, durch Humanismus und Christlichkeit.
Europa - das ist die Gemeinschaft der Nationen, die sich eben diesen Traditionen verpflichtet fühlen und dadurch Brüder im Geiste sind. Dieser sollten sich einander achten und unterstützen, nicht aber einander kopieren. Sie bedürfen keiner kompletten Einheit auf juristischer und wirtschaftlicher Ebene, mehr noch, sie schadet ihnen, denn sie sind unterschiedlich und haben, tiefverwurzelt, ihre Unterschiede in ihrem Welt- und Menschenbild.
Die Jugend rebelliert an allen Ecken, viele sind nur graue Mitläufer, aber viele machen sich Gedanken und hinterfragen, kommen dabei jedoch zu unterschiedlichsten Antworten. Das Hier und Jetzt Bewusstsein führt zu dem, was gemeinhin und polemisch als Gutmensch bezeichnet wird, während das Allgegenwärtige Bewusst-Sein zu zwei extremen Punkten führt: dem Marxismus oder dem Konservativismus. Beide träumen von Utopien, der Marxist jedoch hofft auf den tumben Arbeiter und legt den Hammer an die Akropolis und die Sichel an Christus. Der Konservative aber baut ein Gerüst und restauriert den Tempel mit den Ziegeln die er aus dem Grabstein des Auferstandenen brennt.
Ein fundamentaler Unterschied liegt aber darin, dass die Marxisten zwar ebenso wie die Konservativen Intellektuelle sind, erstere bedürfen jedoch des Proletariates zur Revolution, zweitere aber des Bildungsbürgertums.
Nur haben die Konservativen auch ihre Probleme. Die entsprechenden Medien und Gemeinden bemühen sich verkrampft um Vergangenheitsbewältigung, die tiefe Wunde des III. Reichs im deutschen Fleisch zu heilen, stellen sich dabei aber mitunter sehr tollpatschig und unbeholfen an. Anstatt die Zeit zu akzeptieren, wollen sie sie gutreden. Es gilt nicht, die positiven Aspekte des NS-Regimes zu zeigen, auch nicht die Kriegsverbrechen und Ungerechtigkeiten, die an ihm geschahen, denn sie sind irreversibel, es geht darum, die positiven Aspekte des Deutschtums zu beleuchten, auf dass sie wieder ins Bewusstsein aller gelangen.
Gegenwärtige Vorgänge in Deutschland machen es aber nicht gerade einfach, die Schönheit der deutschen Identität zu preisen, denn die Aufdeckung der Verbrechen des NSU wird ausgiebigst besprochen und gerade hier entsteht wieder die diffamierung der Qualität "rechts" - beispielsweise dann, wenn ein "Bündnis gegen Rechts" eine Trauerfeier für die Opfer des NSU veranstaltet. Hier entlädt sich der undifferenzierte Hass gegen eine gigantische Gruppe von Menschen und führt zu Ablehnung von Menschen in einer solch drastischen Undifferenziertheit, dass sie dem III. Reich durchaus in Konkurrenz treten kann, aber das dem so ist, dass wissen wir seit Ignazio Silone.
Während die alten Konservativen noch der CDU/CSU nachtrauern, steht die Jugend hin und her gerissen zwischen diversen Idolen, undifferenzierten Parteien und voller Fragen, die ihr niemand beantworten kann, eben weil die Partei, die ihr entspricht, fehlt.
In der Jugend liegt die Zukunft, heißt es. Also nehmt sie in die Hand! Formt eine Partei nach den Maximen der Konservativen Revolution! Lehret den Menschen das Bewusste Sein im Hier und Jetzt und im Gestern und im Morgen! Dann steigt die Sonne wieder auf hinter den alten Tempeln, dann fügen sich die gebrochenen Säulen wieder zusammen, dann erstrahlt Deutschland, dann erstrahl Europa in neuem Glanz!
Konservative aller Bundesländer, vereinigt euch!
In allen Zeitungen des Landes wird diskutiert, gefordert, polemisiert aber nicht gehandelt. Im Internet verbreiten sich diese Diskussionen wie Lauffeuer und werden, je nachdem wo, auf höchsten oder auf niederstem Niveau fortgeführt. Und dabei kristallisiert sich heraus: die deutsche Politik deckt das Spektrum von Linksaußen bis zur Mitte, bricht dann plötzlich in einer tiefen Kluft ab, auf deren anderen Seite nur noch die Rechtsextremisten stehen. Nun, wo ist der Fehler? Genau! Die Demokratie bedarf nicht nur der Vielseitigkeit, sie bedarf der radikalen Vielseitigkeit, Alle Positionen müssen vertreten sein. Doch wie ein Kolumnist der der FAZ dies bereits kürzlich ausführte, haben es die Linken geschafft, den Begriff "rechts" zu pauschalisieren. Der gesunde Unterschied zwischen "rechts" und "rechtsextrem" oder "rechtsradikal" wird vom gemeinen Deutschen nicht mehr gesehen und sagt der überzeugte Konservative er sei rechts oder konservativ (oder rechtskonservativ) wird er sogleich gefragt, ob er ein Nazi (auch hier wird der Unterschied zum Neonazi nicht gemacht) sei.
Doch es gibt sie, die Konservativen. Sie tümmeln sich überall und doch nimmt sich keiner ihrer an, denn es gibt keine Partei für sie. Die Unionsparteien sind in die Mitte abgerückt und haben ihre Ideale verraten und ließen hinter sich die Schlucht, dahinter nur NPD/DVU und REP (die eigentlich irrelevant sind) - also die Extremen. Wo soll er hin, der rechte, der konservative Deutsche?
Konservativ sein, bedeutet im Wortsinne zu erhalten, aber der Konservative will nicht das gegenwärtige Erhalten. Er will etwas altes erneuern um es zu erhalten, oder er will, wie es die Konservative Revolution der 1920er wollte, etwas erschaffen, dass sich zu erhalten lohnt.
Wie die Welt sich verändert muss auch der Konservative seine Einstellungen anpassen. Konservativ heißt nicht, dass man Atommüll im Land lagert (auch wenn dieser dadurch konserviert werden würde), sondern das Land dahingehend zu erhalten, dass es nicht mit Atommüll verseucht wird.
Es heißt, Hellas und Golgatha seien die Säulen Europas. Dies sind Bilder. Ja, Griechenland kann wirtschaftlich untergehen, Griechenland kann gänzlich verschwinden, denn Griecheland ist irrelevant, zumindest das heutige Griechenland, sein Verlust würde höchstens die Vielseitigkeit der Völkergemeinschaft schaden. Aber Hellas, der griechische Geist also, die griechische Philosophie, die Mythologie und die Kunstästhetik, sie leben im Herzen des wahren Europäerst und dürfen nie aussterben. Noch viel größer ist aber das Mysterium von Golgatha! Der christliche Impuls, die Philosophie des Jesu Christ ist höchste Maxime im Handeln des konservativen Europäers; nicht, indem er regelmäßig in die Kirche geht, sondern indem er christlich lebt - ob er nun den Dreieinigen Gott anbetet oder auch nicht. Konservativ sein heißt also, das Gut Europa zu behüten und zu immer neuen Blüten zu bringen, durch Humanismus und Christlichkeit.
Europa - das ist die Gemeinschaft der Nationen, die sich eben diesen Traditionen verpflichtet fühlen und dadurch Brüder im Geiste sind. Dieser sollten sich einander achten und unterstützen, nicht aber einander kopieren. Sie bedürfen keiner kompletten Einheit auf juristischer und wirtschaftlicher Ebene, mehr noch, sie schadet ihnen, denn sie sind unterschiedlich und haben, tiefverwurzelt, ihre Unterschiede in ihrem Welt- und Menschenbild.
Die Jugend rebelliert an allen Ecken, viele sind nur graue Mitläufer, aber viele machen sich Gedanken und hinterfragen, kommen dabei jedoch zu unterschiedlichsten Antworten. Das Hier und Jetzt Bewusstsein führt zu dem, was gemeinhin und polemisch als Gutmensch bezeichnet wird, während das Allgegenwärtige Bewusst-Sein zu zwei extremen Punkten führt: dem Marxismus oder dem Konservativismus. Beide träumen von Utopien, der Marxist jedoch hofft auf den tumben Arbeiter und legt den Hammer an die Akropolis und die Sichel an Christus. Der Konservative aber baut ein Gerüst und restauriert den Tempel mit den Ziegeln die er aus dem Grabstein des Auferstandenen brennt.
Ein fundamentaler Unterschied liegt aber darin, dass die Marxisten zwar ebenso wie die Konservativen Intellektuelle sind, erstere bedürfen jedoch des Proletariates zur Revolution, zweitere aber des Bildungsbürgertums.
Nur haben die Konservativen auch ihre Probleme. Die entsprechenden Medien und Gemeinden bemühen sich verkrampft um Vergangenheitsbewältigung, die tiefe Wunde des III. Reichs im deutschen Fleisch zu heilen, stellen sich dabei aber mitunter sehr tollpatschig und unbeholfen an. Anstatt die Zeit zu akzeptieren, wollen sie sie gutreden. Es gilt nicht, die positiven Aspekte des NS-Regimes zu zeigen, auch nicht die Kriegsverbrechen und Ungerechtigkeiten, die an ihm geschahen, denn sie sind irreversibel, es geht darum, die positiven Aspekte des Deutschtums zu beleuchten, auf dass sie wieder ins Bewusstsein aller gelangen.
Gegenwärtige Vorgänge in Deutschland machen es aber nicht gerade einfach, die Schönheit der deutschen Identität zu preisen, denn die Aufdeckung der Verbrechen des NSU wird ausgiebigst besprochen und gerade hier entsteht wieder die diffamierung der Qualität "rechts" - beispielsweise dann, wenn ein "Bündnis gegen Rechts" eine Trauerfeier für die Opfer des NSU veranstaltet. Hier entlädt sich der undifferenzierte Hass gegen eine gigantische Gruppe von Menschen und führt zu Ablehnung von Menschen in einer solch drastischen Undifferenziertheit, dass sie dem III. Reich durchaus in Konkurrenz treten kann, aber das dem so ist, dass wissen wir seit Ignazio Silone.
Während die alten Konservativen noch der CDU/CSU nachtrauern, steht die Jugend hin und her gerissen zwischen diversen Idolen, undifferenzierten Parteien und voller Fragen, die ihr niemand beantworten kann, eben weil die Partei, die ihr entspricht, fehlt.
In der Jugend liegt die Zukunft, heißt es. Also nehmt sie in die Hand! Formt eine Partei nach den Maximen der Konservativen Revolution! Lehret den Menschen das Bewusste Sein im Hier und Jetzt und im Gestern und im Morgen! Dann steigt die Sonne wieder auf hinter den alten Tempeln, dann fügen sich die gebrochenen Säulen wieder zusammen, dann erstrahlt Deutschland, dann erstrahl Europa in neuem Glanz!
Konservative aller Bundesländer, vereinigt euch!
13.11.2011
Namen - Alles, nur nicht Schall und Rauch
Es gibt immer wieder Zeiten, in denen Menschen aus verschiedensten Gründen ihren Kindern einen Namen geben, den auch viele zur selben Zeit Neugeborene erhalten. Es gibt Listen, die dies belegen, es gibt Ratgeber, die frischen Eltern Empfehlungen aussprechen, welche Namen denn gerade in Mode sind.
Ich negiere hiermit die Redewendung "Namen sind Schall und Rauch!" und stelle folgende Thesen auf:
Ich negiere hiermit die Redewendung "Namen sind Schall und Rauch!" und stelle folgende Thesen auf:
- Der Name prägt den Lebensweg eines Menschen.
- Der Name hat eine direkte Verbindung zum Gebursthoroskop.
- Die Namensgebung ist irreversibel, ob nun mit oder ohne Sakrament vollzogen.
Ja, eines jeden Menschen Namen macht Sinn, vergleicht man seine Bedeutung mit Persönlichkeit und Lebensweg. Denn so gut wie alle Namen stammen aus archaischen Zeiten, auch wenn sie modernisiert und gebeugt und in etliche Sprachen übersetzt sind, und bergen somit Urkräfte in sich, diverse Archetypen die sich bis heute fortgesetzt haben und nur durch ihre starke Beugung in ihren Konturen verschwimmen.
Im Unterbewusstsein ist sich der Mensch immer der Bedeutung seines Namens gegenwärtig und nimmt ihn sich als Leitsatz, seinen Lebensweg zu beschreiten. Verschafft er sich Klarheit über seinen Namen, kann er Prozesse in seinem Leben nachvollziehen, deren Hintergründe ihm bisland verschleiert blieben.
Die heutige Gesellschaft besteht auch deshalb, weil viele Schichten in ihren gröbsten Denkmustern geeint sind durch einen Namen oder mehreren Namen aus einem bestimmten kulturellen Hintergrund. Man macht Witze, wie viele Eltern der Unterschicht ihre Kinder Kevin oder Jaqueline, doch es geschieht und niemand fragt: warum? - Ja, warum? Hier findet Vereinigung statt, Namen reduzieren sich auf einen, wo die Individualität langsam verblasst. Oder, drücken wir es positiv aus: wo Gemeinsamkeiten liegen. Ein radikaleres Beispiel ist, dass im 3. Reich viele kleine Adolfs auf die Welt kamen - wäre das Reich erhalten geblieben, hätten sie sich darin hervorragend zurechtgefunden, dann einigte sie aber doch ein heuchlerischer Antifaschismus in der Nachkriegszeit. Ein weiteres Beispiel ist, dass in kirchlichen Kreisen (Pastorenfamilien) biblische Name stets in Mode waren und die Kinder auch oftmals die väterliche Tätigkeit übernahmen. So sind auch Kulturkreise und Völker durch Namen geeint und in sich geschlossen. - Dem gegenüber steht selbstverständlich die Annahme, dass ein selten gewordener Name eine gewisse Absonderung vom allgemeinen Denken bedeutet. Der eigenartige Name führt zu eigenartigen ( d.h. individuellen) Denkmustern.
Wie also der Name dem Leben eine Richtung gibt, so tut es auch das Horoskop. Erstaunlich hierbei ist, dass sich diese Richtungen ähneln. Der Name passt ihn seinem Archetypus oftmals zum Charakterbild, dass sich aus dem Geburtshoroskop ergibt - ein Zusammenspiel, dessen Kenntnis uns hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen, nicht vom Lebensweg abzukommen.
Eine Namensänderung ist somit ein Betrug am eigenen Leben. Wer seinen Namen hat, trage ihn mit stolz, er ist gottgegeben, so oder so, gleichwohl welches Sakrament oder ob überhaupt eines an einem vollzogen worden ist. Denn der Name hat Funktion.
Dennoch gibt es Ausnahmen: Wer ein neues Leben annimmt, meist im religiösen Kontext, dem sei gestattet einen geistlichen Namen zu tragen, so wie es auch beispielsweise der Papst tut, der so mit seinem Papstnamen auch sein Programm bestimmt. Eine weitere Ausnahme besteht bei Doppel- oder Mehrfachnamen. Hier sind zwar alle Namen relevant, doch muss nicht unbedingt der erste der Rufname sein. Mein Bruder beispielsweise fühlte sich bereits als kleines Kind nicht wohl mit seinem Erstnamen und machte seinen Zweitnamen zum Rufnamen. Eine dritte Möglichkeit ist das anfügen weitere Zunamen resultierend auf Erfahrungen, die einen einen weiteren Namen annehmen lassen oder die Bildung eines Pseudonyms um, beispielsweise als Künstler, etwas unter einem bestimmten Aspekt zu veranschaulichen.
Wären Namen also tatsächlich Schall und Rauch, nun, dann bräuchten wir sie nicht, dann gäbe es sie auch nicht mehr. Doch sie sind relevant, nicht nur um Dinge und Personen unterscheiden zu können sondern auch um anhand der Namen Hintergründe zu verstehen, Persönlichkeiten zu erfassen, Charakteristika. Dies liegt nicht nur im Namen sondern in jedem Substantiv (Nomen) überhaupt. Hier ist es interessant, phonetische Wurzeln zu vergleichen um so Gemeinsamkeiten zu erkennen. So basieren die Worte Licht und Klang beispielsweise auf der selben Wortwurzel (Namen wäre also auch Licht). Weiterführend hierzu empfehle ich jedem das Buch Nada Brahma: Die Welt ist Klang samt den zugehörigen Klangbeispielen.
Im Unterbewusstsein ist sich der Mensch immer der Bedeutung seines Namens gegenwärtig und nimmt ihn sich als Leitsatz, seinen Lebensweg zu beschreiten. Verschafft er sich Klarheit über seinen Namen, kann er Prozesse in seinem Leben nachvollziehen, deren Hintergründe ihm bisland verschleiert blieben.
Die heutige Gesellschaft besteht auch deshalb, weil viele Schichten in ihren gröbsten Denkmustern geeint sind durch einen Namen oder mehreren Namen aus einem bestimmten kulturellen Hintergrund. Man macht Witze, wie viele Eltern der Unterschicht ihre Kinder Kevin oder Jaqueline, doch es geschieht und niemand fragt: warum? - Ja, warum? Hier findet Vereinigung statt, Namen reduzieren sich auf einen, wo die Individualität langsam verblasst. Oder, drücken wir es positiv aus: wo Gemeinsamkeiten liegen. Ein radikaleres Beispiel ist, dass im 3. Reich viele kleine Adolfs auf die Welt kamen - wäre das Reich erhalten geblieben, hätten sie sich darin hervorragend zurechtgefunden, dann einigte sie aber doch ein heuchlerischer Antifaschismus in der Nachkriegszeit. Ein weiteres Beispiel ist, dass in kirchlichen Kreisen (Pastorenfamilien) biblische Name stets in Mode waren und die Kinder auch oftmals die väterliche Tätigkeit übernahmen. So sind auch Kulturkreise und Völker durch Namen geeint und in sich geschlossen. - Dem gegenüber steht selbstverständlich die Annahme, dass ein selten gewordener Name eine gewisse Absonderung vom allgemeinen Denken bedeutet. Der eigenartige Name führt zu eigenartigen ( d.h. individuellen) Denkmustern.
Wie also der Name dem Leben eine Richtung gibt, so tut es auch das Horoskop. Erstaunlich hierbei ist, dass sich diese Richtungen ähneln. Der Name passt ihn seinem Archetypus oftmals zum Charakterbild, dass sich aus dem Geburtshoroskop ergibt - ein Zusammenspiel, dessen Kenntnis uns hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen, nicht vom Lebensweg abzukommen.
Eine Namensänderung ist somit ein Betrug am eigenen Leben. Wer seinen Namen hat, trage ihn mit stolz, er ist gottgegeben, so oder so, gleichwohl welches Sakrament oder ob überhaupt eines an einem vollzogen worden ist. Denn der Name hat Funktion.
Dennoch gibt es Ausnahmen: Wer ein neues Leben annimmt, meist im religiösen Kontext, dem sei gestattet einen geistlichen Namen zu tragen, so wie es auch beispielsweise der Papst tut, der so mit seinem Papstnamen auch sein Programm bestimmt. Eine weitere Ausnahme besteht bei Doppel- oder Mehrfachnamen. Hier sind zwar alle Namen relevant, doch muss nicht unbedingt der erste der Rufname sein. Mein Bruder beispielsweise fühlte sich bereits als kleines Kind nicht wohl mit seinem Erstnamen und machte seinen Zweitnamen zum Rufnamen. Eine dritte Möglichkeit ist das anfügen weitere Zunamen resultierend auf Erfahrungen, die einen einen weiteren Namen annehmen lassen oder die Bildung eines Pseudonyms um, beispielsweise als Künstler, etwas unter einem bestimmten Aspekt zu veranschaulichen.
Wären Namen also tatsächlich Schall und Rauch, nun, dann bräuchten wir sie nicht, dann gäbe es sie auch nicht mehr. Doch sie sind relevant, nicht nur um Dinge und Personen unterscheiden zu können sondern auch um anhand der Namen Hintergründe zu verstehen, Persönlichkeiten zu erfassen, Charakteristika. Dies liegt nicht nur im Namen sondern in jedem Substantiv (Nomen) überhaupt. Hier ist es interessant, phonetische Wurzeln zu vergleichen um so Gemeinsamkeiten zu erkennen. So basieren die Worte Licht und Klang beispielsweise auf der selben Wortwurzel (Namen wäre also auch Licht). Weiterführend hierzu empfehle ich jedem das Buch Nada Brahma: Die Welt ist Klang samt den zugehörigen Klangbeispielen.
07.11.2011
Die Seele
Dem Mensch gibt Zusammenhalt von Körper und Geist die Seele; sie speist erst Leben in das Organische, bringt Geist in totes Fleisch und ermöglicht ein Leben auf geistiger Ebene, dass über den Trieb der Arterhaltung hinaus geht.
Zahlreiche Bezüge zwischen dem menschlichen Organismus und dem Universum beweisen, dass der Körper ein Mikrokosmos des Makrokosmos des Alls ist. Die ordnend-kosmische Kraft des Universums ist die Urgottheit, die alles Sein durchdringt, die Seele aber ist der göttliche Funken im Leib, die individuelle den ganzen Körper durchdringende Göttlichkeit eines jeden Menschen.
Die Seele ist das Bindeglied zwischen Menschengeist und Gottgeist und auch das göttergleichste des Menschen. Ihre Verbindung zum Körper ist eine Lebenszeit allgegenwärtig, sie durchdringt jede Faser, jedes noch so kleinste Teilchen unseres Körpers und umhüllt ihn als das, was als Aura bezeichnet wird. Ihre Verbindung zur Göttlichkeit ist ebenso allgegenwärtig, aber ewiglich und über der Physis auf der Ebene des Göttlichen, die sich unserer Vorstellung entzieht. Die Seele ist also auch Engel, der persönliche Engel, der "Schutzengel", der jedem Menschen eigens zugeteilt ist, der ihn auf seinem Lebensweg leitet.
Der Mensch ist sich seiner Seele selten konkret bewusst oder sie entzieht sich seiner Vorstellung. Dennoch macht sie sich verschiedenst bemerkbar - als das, was dann gemeinhin Intuition, Zufall oder Glück genannt wird. Sei es beim instinktiven Ahnen von Geschehnissen, denen vorzeitig ein Ausweichreflex nachgeht (sei es im Kleinen, wie dem Ausweichen eines herabfallenden Blumentopfes, oder im Großen, wo durch eine Verstrickung von Ereignissen verhindert wird, dass man das Flugzeug besteigt, dass wenige Stunden später abstürzt), beim fühlen der Umgebung beim Bewegen durch den Raum (insbesondere in Dunkelheit oder Ungewissem wie dem Rückwartsgehen) oder bei dem göttlichsten und lebenswichtigsten Geschehnis überhaupt: der Liebe. All dies sind Seelengeschehnisse, ob es nun die Aura um uns ist, die uns das wahrnehmen des Unsichtbaren ermöglicht oder der aktiv eingreifenden oder leitende Engel.
Erst die Seele ermöglicht es uns, neue Gedanken zu formulieren, denn sie ist das Göttlich-Schaffende, aber ein Mikrokosmos nur, ein Teil der großen Urgottkraft, ein schöpferischer Demiurg und als solcher unvollkommen.
Anders als der sterbliche Leib, der sie zeitweise beheimatet, ist die Seele unsterblich und allgegenwärtig, was also bedeutet, dass eine Reinkarnation stattfindet.
Die Seele inkarniert sich in den Körper, der ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Bedürfnis ist in diesem Falle allein die Vollkommenheit, die Wieder-Einkehr in die Urgöttlichkeit. Dazu inkarniert sich die Seele durch viele Menschenleben um in allen Aspekten des Seins gelebt zu haben und so sich der Vollkommenheit anzunähern.
Das Phänomen der Seelenverwandtschaft tritt da auf, wo sich zwei Individueen treffen, deren Seelen sich entweder auf dem gleichen Entwicklungsstand befinden (wobei dies die seltenere Variante ist, da die Entwicklung an sich meist sehr variabel ist) und sich so gegenseitig auf ihrem Weg unterstützen können, oder momentan nach den selben Aspekten streben, deren Ausbildung und Entwicklung das derzeitige Leben ihnen dienen soll und sich so unterstützen.
Der Prozess der Inkarnation selbst ist unabhängig von Raum, insbesondere aber auch von Zeit. Die selbe Seele kann also durchaus an verschiedenen Orten gleichzeitig existieren, aber in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Das zwei seelenidentische Menschen aufeinandertreffen ist aber höchst unwahrscheinlich, wenn dem aber der Fall ist, ist davon auszugehen, dass sich diese beiden gegenseitig so stärken, dass eine Auswirkung auf weitere Menschen und deren Seelen höchstwahrscheinlich ist. Dennoch, es ist äußerst unwahrscheinlich und hängt wohl mit weiteren besonderen kosmischen Vorgängen wie Äonenwechsel zusammen (hier sei auf die Theorie der zwei Jesusknaben als Beispiel verwiesen, ein ähnliches Phänomen behandelt, wenn auch äußerst kitschig, der Film Little Buddha).
Die Ausbildung und Entwicklung der Seele läuft also als Makrokosmos parallel zur Ausbildung und Entwicklung des irdischen Menschen, die, wenn sie einen gewissen Grad erreicht hat, aber von der Seele profitieren kann, schließlich sind Seele, Körper und Geist in Symbiose. So entstehen neue große Gedanken in allen Bereichen, ob philosophisch oder naturwissenschaftlich, so entwickelt sich die Menschheit als Ganzes weiter, so bleibt ihre kontinuierliche Wechselwirkung mit der Erde und dem Universum auch wirklich kontinuierlich und so vervollkommt sich nicht nur die individuelle Seele sondern macht auch den anderen ein Novum aus dem Allwissen der Urgöttlichkeit zugänglich.
Doch warum dies so groß halten? Wie bereits erwähnt, ist die Aura auch Seele. Wenn sich also Auren berühren, findet unter den Seelen ein Austausch statt - von Energie, von Wissen, Information, wer weiß? Jede körperliche Berührung ist also auch immer ein Seelenkontakt. Eine besondere Form der Seelenverbindung macht hierbei die Liebe aus, in all ihren Facette. Hier ist die Mutterliebe am einfachsten zu verstehen, schließlich war die eigene Aura lange in der Mutteraura eingeschlossen und durch das Milchtrinken wird der Konktakt noch weiter aufrechterhalten, bis er mit der Zeit abebbt. Die Liebe zu einem Lebenspartner wiederum funktioniert in gegengesetzte Richtung, man will die Auren, die Seelen zusammenführen, versinnbildlicht im Kuss und insbesondere im Geschlechtsverkehr. Dem hinzu kommt der soziale Akt der Fortpflanzung, dass sich Teile beider Seelen das stärkste ihrer demiurgischen Fähigkeiten freizusetzen und so unter Opfer den Leib für eine weitere Seele zu schaffen. (Die Homosexualität ist insofern demnach auch als Störung zu verstehen, als dass sie nicht über die Vereinigung der Seelen hinausgeht, ihr fehlt das Schöpferische.)
Wenn die Seele aber nun durch Raum und Zeit gereist sich unzählige Male inkarnierte, sich ausbildete, ausdehnte, entwickelte und von allen anderen ein Stück der göttlichen Kraft aufnahm, dann kann sie einkehren in die urgöttliche Ewigkeit, ist nicht mehr Teil, ist nicht mehr Mikrokosmos sondern ist Kosmos, ist All-Ein und kann sich erneut millionenfach aufspalten, die Menschheit durch neue Äonen zu geleiten, als Aura, als Seele, als Engel und in ewigem Kreislauf wieder als die Gänze der Urgottheit.
Zahlreiche Bezüge zwischen dem menschlichen Organismus und dem Universum beweisen, dass der Körper ein Mikrokosmos des Makrokosmos des Alls ist. Die ordnend-kosmische Kraft des Universums ist die Urgottheit, die alles Sein durchdringt, die Seele aber ist der göttliche Funken im Leib, die individuelle den ganzen Körper durchdringende Göttlichkeit eines jeden Menschen.
Die Seele ist das Bindeglied zwischen Menschengeist und Gottgeist und auch das göttergleichste des Menschen. Ihre Verbindung zum Körper ist eine Lebenszeit allgegenwärtig, sie durchdringt jede Faser, jedes noch so kleinste Teilchen unseres Körpers und umhüllt ihn als das, was als Aura bezeichnet wird. Ihre Verbindung zur Göttlichkeit ist ebenso allgegenwärtig, aber ewiglich und über der Physis auf der Ebene des Göttlichen, die sich unserer Vorstellung entzieht. Die Seele ist also auch Engel, der persönliche Engel, der "Schutzengel", der jedem Menschen eigens zugeteilt ist, der ihn auf seinem Lebensweg leitet.
Der Mensch ist sich seiner Seele selten konkret bewusst oder sie entzieht sich seiner Vorstellung. Dennoch macht sie sich verschiedenst bemerkbar - als das, was dann gemeinhin Intuition, Zufall oder Glück genannt wird. Sei es beim instinktiven Ahnen von Geschehnissen, denen vorzeitig ein Ausweichreflex nachgeht (sei es im Kleinen, wie dem Ausweichen eines herabfallenden Blumentopfes, oder im Großen, wo durch eine Verstrickung von Ereignissen verhindert wird, dass man das Flugzeug besteigt, dass wenige Stunden später abstürzt), beim fühlen der Umgebung beim Bewegen durch den Raum (insbesondere in Dunkelheit oder Ungewissem wie dem Rückwartsgehen) oder bei dem göttlichsten und lebenswichtigsten Geschehnis überhaupt: der Liebe. All dies sind Seelengeschehnisse, ob es nun die Aura um uns ist, die uns das wahrnehmen des Unsichtbaren ermöglicht oder der aktiv eingreifenden oder leitende Engel.
Erst die Seele ermöglicht es uns, neue Gedanken zu formulieren, denn sie ist das Göttlich-Schaffende, aber ein Mikrokosmos nur, ein Teil der großen Urgottkraft, ein schöpferischer Demiurg und als solcher unvollkommen.
Anders als der sterbliche Leib, der sie zeitweise beheimatet, ist die Seele unsterblich und allgegenwärtig, was also bedeutet, dass eine Reinkarnation stattfindet.
Die Seele inkarniert sich in den Körper, der ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Bedürfnis ist in diesem Falle allein die Vollkommenheit, die Wieder-Einkehr in die Urgöttlichkeit. Dazu inkarniert sich die Seele durch viele Menschenleben um in allen Aspekten des Seins gelebt zu haben und so sich der Vollkommenheit anzunähern.
Das Phänomen der Seelenverwandtschaft tritt da auf, wo sich zwei Individueen treffen, deren Seelen sich entweder auf dem gleichen Entwicklungsstand befinden (wobei dies die seltenere Variante ist, da die Entwicklung an sich meist sehr variabel ist) und sich so gegenseitig auf ihrem Weg unterstützen können, oder momentan nach den selben Aspekten streben, deren Ausbildung und Entwicklung das derzeitige Leben ihnen dienen soll und sich so unterstützen.
Der Prozess der Inkarnation selbst ist unabhängig von Raum, insbesondere aber auch von Zeit. Die selbe Seele kann also durchaus an verschiedenen Orten gleichzeitig existieren, aber in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Das zwei seelenidentische Menschen aufeinandertreffen ist aber höchst unwahrscheinlich, wenn dem aber der Fall ist, ist davon auszugehen, dass sich diese beiden gegenseitig so stärken, dass eine Auswirkung auf weitere Menschen und deren Seelen höchstwahrscheinlich ist. Dennoch, es ist äußerst unwahrscheinlich und hängt wohl mit weiteren besonderen kosmischen Vorgängen wie Äonenwechsel zusammen (hier sei auf die Theorie der zwei Jesusknaben als Beispiel verwiesen, ein ähnliches Phänomen behandelt, wenn auch äußerst kitschig, der Film Little Buddha).
Die Ausbildung und Entwicklung der Seele läuft also als Makrokosmos parallel zur Ausbildung und Entwicklung des irdischen Menschen, die, wenn sie einen gewissen Grad erreicht hat, aber von der Seele profitieren kann, schließlich sind Seele, Körper und Geist in Symbiose. So entstehen neue große Gedanken in allen Bereichen, ob philosophisch oder naturwissenschaftlich, so entwickelt sich die Menschheit als Ganzes weiter, so bleibt ihre kontinuierliche Wechselwirkung mit der Erde und dem Universum auch wirklich kontinuierlich und so vervollkommt sich nicht nur die individuelle Seele sondern macht auch den anderen ein Novum aus dem Allwissen der Urgöttlichkeit zugänglich.
Doch warum dies so groß halten? Wie bereits erwähnt, ist die Aura auch Seele. Wenn sich also Auren berühren, findet unter den Seelen ein Austausch statt - von Energie, von Wissen, Information, wer weiß? Jede körperliche Berührung ist also auch immer ein Seelenkontakt. Eine besondere Form der Seelenverbindung macht hierbei die Liebe aus, in all ihren Facette. Hier ist die Mutterliebe am einfachsten zu verstehen, schließlich war die eigene Aura lange in der Mutteraura eingeschlossen und durch das Milchtrinken wird der Konktakt noch weiter aufrechterhalten, bis er mit der Zeit abebbt. Die Liebe zu einem Lebenspartner wiederum funktioniert in gegengesetzte Richtung, man will die Auren, die Seelen zusammenführen, versinnbildlicht im Kuss und insbesondere im Geschlechtsverkehr. Dem hinzu kommt der soziale Akt der Fortpflanzung, dass sich Teile beider Seelen das stärkste ihrer demiurgischen Fähigkeiten freizusetzen und so unter Opfer den Leib für eine weitere Seele zu schaffen. (Die Homosexualität ist insofern demnach auch als Störung zu verstehen, als dass sie nicht über die Vereinigung der Seelen hinausgeht, ihr fehlt das Schöpferische.)
Wenn die Seele aber nun durch Raum und Zeit gereist sich unzählige Male inkarnierte, sich ausbildete, ausdehnte, entwickelte und von allen anderen ein Stück der göttlichen Kraft aufnahm, dann kann sie einkehren in die urgöttliche Ewigkeit, ist nicht mehr Teil, ist nicht mehr Mikrokosmos sondern ist Kosmos, ist All-Ein und kann sich erneut millionenfach aufspalten, die Menschheit durch neue Äonen zu geleiten, als Aura, als Seele, als Engel und in ewigem Kreislauf wieder als die Gänze der Urgottheit.
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